IBM aktualisiert seine Blockchain-Lösung für Unternehmen, um Kunden eine neue dezentrale Governance-Option zur Verfügung zu stellen, mit der Transaktionsparteien intelligente Vertragsparameter vorschlagen und ändern können.

Obwohl IBM sagt, dass die Integration von Hyperledger Fabric 2.0 „volle Kraft voraus“ ist, gab es keinen Zeitrahmen für die voraussichtliche Inbetriebnahme

Das Blue-Chip-IT-Unternehmen gab letzte Woche bekannt, dass die IBM Blockchain Platform die Änderungen in Hyperledger Fabric 2.0 – seiner Basisschicht – übernehmen und behaupten hier, dass es die allgemeine Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit „erheblich verbessert“.

IBM hat in einem Blogbeitrag nicht nur die Leistung und den Datenschutz verbessert, sondern auch erklärt, dass das Upgrade die intelligente Vertragsverwaltung der Plattform vollständig verändern würde.

„Die IBM Blockchain Platform wird Hyperledger Fabric 2.0 unterstützen und weiterhin zusätzliche Funktionen für das neue dezentrale Smart Contract Lifecycle Management und andere neue Verbesserungen hinzufügen“, sagte IBM in seinem Blogbeitrag. „Darüber hinaus kann der Benutzer auf der Plattform auswählen, welche Fabric-Version bereitgestellt und von einer Version zur anderen migriert werden soll.“

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Auf dem vorhandenen Hyperledger Fabric 1.0 ist die intelligente Vertragsverwaltung weitgehend zentralisiert

Die Möglichkeit, neue Parameter vorzuschlagen, ist einer Entität vorbehalten, während alle anderen Parteien die binäre Wahl haben, sie entweder so zu akzeptieren, wie sie sind, oder sie vollständig abzulehnen und sich aus der laufenden Transaktion herauszunehmen.

Hyperledger Fabric 2.0 fügt ein dezentrales Modell hinzu, in dem mehrere Parteien Parameter vorschlagen und ändern können, obwohl sie sich weiterhin dafür entscheiden können, eine Entität die Kontrolle über die Parameter zu übernehmen bevor sie auf dem Transaktionskanal aktiv werden.

Das Protokoll-Upgrade bedeutet auch, dass ein Quorum anderer Transaktionsparteien das Upgrade nicht vorher explizit genehmigen muss, anstatt dass die vorschlagende Partei die neuen Parameter einfach nach Belieben aktiviert.

Seit IBM im Mai 2017 seine Blockchain-Plattform eingeführt hat, können Kunden – in der Regel Unternehmen wie die digitale Plattform we.trade – die verteilten Hauptbuchfunktionen in Buffetform auswählen, die ihren individuellen Anforderungen entsprechen.

Dass Kunden jetzt eine vorgefertigte dezentrale Governance-Lösung auswählen können, scheint direkt in das Playbook von „Big Blue“ zu passen.